Back to the Roots

Eine internationale Studienreise für Studentengruppen und Interessenten der Sozialen Arbeit (Deutschland, Kroatien, Bosnien, Serbien)

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© Axel Lambrette 2016

Datum: 24. März – 01. April 2017 (Zweitbegegnung)

Ort: Kroatien – Lika

Inzwischen haben wir weitere Partner auf dem Balkan gewonnen. In dem Projekt werden das “Demokratski centar Nove Nade” (DCNN)  in Bosanska Otoka aus Bosnien und das YIHR (Youth Initiative for Human Rights) aus Serbien involviert sein. Neben MIKUB e.V. haben wir die Katholische Hochschule für Soziales Berlin (KHSB) auf deutscher Seite als Partner gewinnen können.

Hauptziel ist, arbeitsfähige Netzwerkstrukturen aufzubauen, die eine nachhaltige Zusammenarbeit der Partnerorganisationen vorsehen und die europäische Zusammenarbeit in der Jugendarbeit auszubauen. Europa, die Länder, die schon dabei sind, haben z.T. in ländlichen Regionen noch keine ausgearbeitete Praxis in den grenzüberschreitenden Mobilitäten bzw. in der Jugendstrategie, suchen aber nach stabilen Partnern und Projekten zur Ausweitung der internationalen Jugendarbeit.

Für den Anfang liegt es für uns aufgrund bereits aufgebauter Partnerschaften ersteinmal auf der Hand entlang der Balkanroute ein Trainingsprogramm für jeweils 15 kroatische, bosnische, serbische und 15 deutsche Jugendliche und Studenten zur Etablierung interkultureller Jugendmobilität anzubieten.

© Axel Lambrette (www.axellambrette.de)

 Im Trainingskurs können sich die Teilnehmenden mit den Gegebenheiten der Regionen vertraut machen über Kurzpräsentationen durch Experten und im Erfahrungsaustausch gemeinsame Handlungsschritte für Verbesserungen der Jugendszene vor Ort erarbeiten. Die Teilnehmenden diskutieren über ihre Erfahrungen und die jugendspezifischen Angebote und Stolpersteine in ihrer Region. Der zweite Part des Trainingsseminars ist der aktiven Gestaltung gewidmet. Es werden die lokalen Verantwortlichen besucht und zu den Fragen der Teilnehmenden in Bezug auf die internationale Jugendmobilitäten interviewt. Hier darf diskutiert und berichtet werden über den Wert von interkulturellen Begegnungen, sind es doch oftmals die Entscheidungsträger in den Kommunen und Gemeinden, die von dem gesellschaftlichen Profit internationaler Partnerschaften und Austausche überzeugt werden müssen. Methoden des interkulturellen Lernens werden den Teilnehmenden durch interkulturelle Trainer_innen-Teams vorgestellt und in geeigneten Kennlern- und Rollenspielen angewendet. Außerdem wird das Erasmus+ – Programm und seine Möglichkeiten erklärt. Lokale Initiativen und vorhandene Nutzer und Anbieter alternativer, autarker Lebensgestaltung und Lebensformen, wie Permakultur, ökologischer Gartenanbau, artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft werden aufgesucht und zeigen den Teilnehmenden ihren Alltag. Dadurch können neue Projektideen entwickelt sowie Partner zur Anbindung an diese zukünftigen Projekträume gefunden werden.

Die Erstbegegnung fand im Herbst 2016 vom 20. – 28. Oktober in Deutschland / Gerswalde in Brandenburg statt. Ende März 2017 findet nun die Rückbegegnung in Kroatien / Vrhovine in Lika statt.

Presse

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aus: Templiner Zeitung // Freitag, 28.10.2016

 

Quelle: GFB Potsdam

Quelle: GFB Potsdam